Die Gefängnisarbeit
Anfang der siebziger Jahre fing man mit einer Arbeit unter Gefangenen an. Nach etwa zehn Jahren hörte die Arbeit wegen Geldmangels auf.
1989 machte man einen Neuanfang. Das geht bis heute weiter. Anfangs durften die Gefangenen nur die ersten vier Kurse machen. Aber die Studenten selbst und auch die Gefängnisbehörden bestanden darauf, dass mehr Kurse angeboten wurden. Daraufhin wurde es den Gefangenen erlaubt, die Serie bis zum neunten Kurs weiterzumachen (certificate level). Aufs Neue wurde darauf gedrängt, dass das Kursangebot erweitert würde. Das Ergebnis war, dass die Gefangenen heute die Kurse bis zum Diplom kostenfrei machen dürfen. Einige machten sogar weiter bis zu dem sogenannten “Advanced Diplom Level”.

Die Emmausmitarbeiter dürfen die Gefängnisse besuchen, predigen und anschließend die Kurse den Gefangenen und dem Gefängnispersonal anbieten.
In der zweiten Hälfte von 2001 verdoppelte sich die Anzahl Kurse in den Gefängnissen. Im Moment gehen mehr Kurse in die Gefängnisse als zu den “normalen” Studenten.
Es ist sehr ermutigend, wenn Ex-Gefangene ins Büro kommen und als normale Studenten
weitermachen. Immer wieder brauchen wir Bibeln im Gefängnis. Seit 2002 bekommt jeder Gefangene, der den zweiten Kurs anfängt eine Bibel.
ECS - Kenya
